Konstruktionsmethodik

Entwicklungsmethodik

Der Lehrstuhl für Produktentwicklung forscht und lehrt im Bereich Entwicklungsmethodik und der Anwendung unterschiedlicher Methoden im gesamten Produktentwicklungsprozess. Hierzu werden die Lehrveranstaltungen Methoden der Produktentwicklung und Produktentwicklung und Konstruktion angeboten. Im Praktikum Entwicklungsmethodik haben Studenten die Möglichkeit, Entwicklungsmethodik anhand von praktischen Beispielen in Teams anzuwenden. Eine zusätzliche Vertiefungsmöglichkeit bietet das Innovationsmethodik Praktikum, in dem Methoden aus der TRIZ, der Mehodik des erfinderischen Problemlösens, vermittelt werden. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt des Lehrstuhls für Produktentwicklung ist die Entwicklung von Entwicklungsmethoden für die Bionik, dem Nutzen von biologischen Vorbildern zur Entwicklung technischer Produkte. Dazu wird eine Kommunikationsplattform entwickelt, die Ingenieure und Biologen bei der Entwicklung bionischer Produkte unterstützt.

Design for X

Das "Design for X"-Spektrum umfasst eine Reihe von Forderungen an die Gestaltung von Produkten, wie Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit, Kostenoptimierung und Anpassungsfähigkeit. Im Projekt amisa befasste sich der Lehrstuhl damit, wie technische Systeme anpassungsfähig gestaltet werden können, um über den gesamten Lebenszyklus hinweg den maximalen Stakeholderwert erzielen zu können. Das Projekt Kostenanalyse und -optimierung mechatronischer Produkte untersucht die Kostenoptimierung mechatronischer Produkte in frühen Entwicklungsphasen.

Rapid Prototyping

Rapid Prototyping Technologien unterstützen den Produktentwickler, in den frühen Phasen der Produktentwicklung physisch "greifbare" Prototypen eines Produktes zu erstellen. Die Anschaulichkeit dieser Prototypen beeinflusst die Entwicklungsmethodik positiv: Sie ermöglicht es, zu einem sehr frühen Zeitpunkt Produkteigenschaften zu erkennen und zu verbessern. Außerdem ermöglicht Rapid Prototyping eine flexible Herstellung kleiner Stückzahlen und damit die Fertigung kundenspezifischer Produkte. Dies wird im Forschungsprojekt InnoCyFer zur integrierten Gestaltung und Herstellung kundeninnovierter Produkte genutzt. Am Lehrstuhl für Produktentwicklung stehen Mitarbeitern und Studierenden Rapid Prototyping Maschinen sowie ein am Lehrstuhl entwickelter Material-Recycler für Konstruktionsprojekte zur Verfügung.

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