Vernetzungsstrukturen in der Digitalen Fabrik

Status, Trends und Empfehlungen
Keijzer, W.; Kreimeyer, M.; Schack, R.;.Lindemann, U.; Zäh, M.
76 Seiten
310 Abbildungen
Verlag Dr. Hut München, 2006
ISBN 3-89963-378-4
Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen bezüglich der
Produktqualität, kürzerer Produktlebenszyklen und Entwicklungszeiten
sowie der Flexibilität wächst der Bedarf nach besseren Verfahren zur
Kopplung der Produkt- und Prozessentwicklung. Hier gewinnen die
Methoden der Digitalen Fabrik als Lösungsansatz für die
Automobilindustrie zunehmend an Bedeutung.
In den vergangenen Jahren wurden bereits einzelne Methoden in den Unternehmen eingeführt und Erfahrungen gesammelt. Projekterfahrungen zeigen aber, dass es in vielen Unternehmen bezüglich der Umsetzung der Digitalen Fabrik noch einen großen Handlungsbedarf gibt. Insbesondere bei der Vernetzung zwischen den verschiedenen Bereichen und Abteilungen, die eng miteinander zusammenarbeiten sollen, herrscht oft Unklarheit, wie diese Kooperationsprozesse effizient und effektiv gestaltet werden können. Dies trifft gleichermaßen für die Zusammenarbeit zwischen den Partnern entlang der automobilen Prozesskette zu. Bisherige Studien und Fachvorträge beschäftigen sich häufig mit den technischen Aspekten der Digitalen Fabrik. Wesentliche Potentiale liegen aber im Rollenspiel der beteiligten Partner und deren Zusammenarbeit. Aus diesem Anlass haben die Nexolab GmbH, der Lehrstuhl für Produktentwicklung und das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TU München die vorliegende Studie zu Vernetzungsstrukturen innerhalb der Digitalen Fabrik durchgeführt. In der Studie werden Status und Trends der Zusammenarbeit sowie Handlungsempfehlungen zur Zusammenarbeit der unterschiedlichen Fachbereiche und Partner der Digitalen Fabrik in der Automobilindustrie ausführlich dargestellt.